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Öl-Eiweiß-Diät

Öl-Eiweiß-Diäten sind Diäten, in denen ein Teil der Kohlenhydrate durch Öl und Eiweis ersetzt werden. Sie sind als anti-Krebs Diäten nach Dr.Budwig und Dr.Coy und als Paleo-Ernährung  bekannt geworden.

Wie funktioniert das?

Manche Krebszellen ernähren sich offenbar vorwiegend durch Glycolyse - also mit Kohlenhydraten/Zucker aus dem Blut. Das ist an einem erhöhten Wert eines Stoffs namens TKTL1 ablesbar. Werden Kohlenhydrate in der Nahrung durch (gute) Fette ersetzt, wird den Krebszellen diese Nahrungsgrundlage entzogen. 

Grundsätzlich ernähren sich alle Zellen entweder von Kohlenhydraten oder von Fett. Nur wenige Ausnahmen (Gehirn,Nerven)  sind auf Kohlenhydrate angewiesen. Diese benötigen am Tag etwa 200 bis 500 kcal. Alle anderen Zellen können auch ausschliesslich von Ölen / Fettsäuren als Energielieferant leben. Das bedeutet, dass von einem Kalorienbedarf von ca 2400 kcal bis zu 2000 Kalorien auch aus Öl und Fett bezogen werden können.

Eskimos zum Beispiel ernähren sich - mangels Pflanzen- ausschliesslich von Fett und Eiweis. Das geht, da  ein Teil des Eiweiss in der Nahrung ohnehin immer in Kohlenhadrate umgewandelt wird. Für diese ("ketogene") Diät muss ein hoher Anteil von etwa 50% der Nahrung aus Fett bestehen. Das hat das berühmte Stephansson-Experiment gezeigt, der sich für ein Jahr unter kontrollierten Bedingungen nur von Fett und Fleisch ernährte.

Ist zuviel Fett aber nicht schädlich?

Schädlich ist ein Übermaß des gesättigten Speicherfetts, wie es vor allem im Tierprodukten aus der Landwirtschaft vorkommt. Es eignet sich nur zur Verbrennung, aber nicht für die vielfältigen anderen Aufgaben von Fettsäuren, z.B. die Bildung von Gewebshormonen und die Schaltstellen in Gehirn und Sinneszellen. Die Wildtiere der Eskimos enthalten dagegen vorwiegend ungesättigte und omega-3 Fette, die auch Herz, Kreislauf und die Hormonproduktion gesund halten.

Wie wird die Öl-Eiweißdiät durchgeführt?

Öl/Eiweisdiäten (wie Budwig/Dr.Coy) zielen darauf ab, den Blutzuckerspiegel für einen möglichst langen Zeitraum möglichst niedrig zu halten (mehr darüber..). Ausserdem werden hochwertige Öle eingesetzt, die 

  1. schneller und leichter verbrannt werden und die Fettverbrennung in den Mitochondrien ankurbeln
  2. auch Zellmembranen, Hormon- und Sinnesleistungen unterstützen.

Dazu gehören insbesondere omega-3 Fettsäuren, andere hochungesättigte Fettsäuren und mittelkettige Fettsäuren (MCT).

Woher bekommt man diese Öle?

Aus Pflanzenölen. Pflanzliche Omega-3 Fettsäuren bekommt man vorwiegend aus Leinöl, das diesbezüglich die große Ausnahmeerscheinung unter den Ölen ist.

Mittelkettige Fettsäuren sind in Kokosnussöl zu 8% enthalten. Man verwendet einen Auszug daraus, genannt MCT-Öl (Middle Chain Triglyceride).

Die Öl-Eiweißkost und Diabetes

Die Öl/Eiweis-Kost zielt darauf ab, den Blutzuckerspiegel und damit auch den Insulin-Spiegel für einen möglichst langen Zeitraum möglichst niedrig zu halten. Das ist förderlich gegen Insulin-Resistenz (Diabetes Typ II).  Jedes Gramm Zucker/Kohlenhydrat das durch Öl ersetzt wird, entlastet die Zellen von der aufwendigeren Kohlenhydratverbrennung, verringert den Blutzucker und Insulinspiegel und verbessert die Energieversorgung durch die hochwertigen Öle.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur Öl-Eiweiss-Kost finden Sie auf folgenden Webseiten:

Tricutis

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Zum Beispiel:

Diese Information ersetzt nicht eine Ernährungsberatung oder eine Beratung beim Arzt oder Apotheker. Wir liefern unbearbeitete natürliche Pflanzenöle und Vitamine als Lebensmittel.

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